Zum Inhalt springen

Herdenschutz? Für diesen Wolf kein Hindernis

Wieder ein Fall, der alles entlarvt: GW2478m – Sohn des berüchtigten Wolfs GW1896m (Leuscheider Rudel) – hat im Westerwald trotz präventionskonformem Zaun zwei Schafe gerissen und ein weiteres schwerstverletzt.

Der empfohlene ‚Grundschutz‘ war nach offiziellen Maßstäben vorhanden. Und doch hat er nicht gehalten, was er verspricht.

Doch das ist nicht alles.
GW2478m paart sich mit seiner eigenen Schwester – und auch in diesem Jahr hat sie wieder Welpen geworfen.
Während sich das Greifensteiner Rudel also
munter innerhalb der eigenen Blutlinie vermehrt, sind es unsere Weidetierhalter, die die Rechnung zahlen.
Sie sind es, die ihre Schafe zerfleischt und schwerstverletzt noch auf den Beinen stehen sehen, qualvoll leidend, bis endlich die Erlösung kommt.
Sie sind es, die Tierarztrechnungen bezahlen, Kadaver entsorgen und sich durch einen Behördendschungel kämpfen.
Und sie sind es, die Tag für Tag in Angst leben – Angst vor dem nächsten Riss, vor dem nächsten Anruf, vor dem nächsten blutigen Morgen auf der Weide. Während ihre Existenz auf dem Spiel steht.

Wir sagen klar:
Herdenschutz in dieser Form ist eine Mogelpackung.
Er schützt nicht die Tiere, er schützt nicht die Halter – er schützt nur die Wolfsbürokratie. Während der Wolf sich ungehindert vermehrt, werden unsere Halter im Regen gelassen. Wir fordern endlich ein echtes Bestandsmanagement, das sich an der Realität orientiert – nicht an Wolfsromantik.

Für unsere Halter. Für das Tierwohl. Für unsere Region.