
Wahlkreis Altenkirchen – Am 22. März 2026 ist Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Im Wahlkreis 2 (Altenkirchen) tritt mit Uwe Wagner ein Direktkandidat an, der vor allem auf kommunalpolitische Erfahrung und bürgernahe Lösungen setzt. Wer den 63-jährigen Transportunternehmer aus Leuzbach bisher im Wahlkampf vermisst hat, kann nun im Überblick nachlesen, wofür er steht.
Seit 2021 engagiert sich Wagner (AfD) im Kreistag und im Verbandsgemeinderat Altenkirchen-Flammersfeld. „Ich wollte nicht länger zusehen, wie der ländliche Raum zunehmend ins Hintertreffen gerät“, begründet der verwitwete Vater von drei Töchtern sein politisches Engagement. Als Unternehmer wisse er genau, wo Strukturen bröckeln und Bürger das Vertrauen in die Politik verlieren.
Drei Prioritäten für die Region
Für den Wahlkreis im Westerwald sieht Wagner dringenden Handlungsbedarf bei der Infrastruktur. Seine drei wichtigsten Projekte für die nächste Legislaturperiode: die Sanierung maroder Verkehrsachsen, der flächendeckende Glasfaserausbau bis in jedes Dorf und ein alltagstauglicher, flexibler ÖPNV.
Auch in der Gesundheitspolitik fordert der AfD-Kandidat gezielte Anreize für junge Ärzte, damit diese sich in der Region niederlassen. „Wir brauchen Entbürokratisierung und eine wohnortnahe medizinische Infrastruktur – auch in kleinen Gemeinden“, so Wagner.
Klare Kante beim Wolf
Beim Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Weidetierhaltung bezieht Wagner klare Position: „Die Grenze ist erreicht, wenn die Weidetierhaltung wirtschaftlich gefährdet oder aufgegeben wird.“ Er befürworte die rechtssichere Entnahme einzelner Wölfe bei nachweislichem Schaden – im Interesse der Landwirte und der Sicherheit.
Bildung und Wirtschaft
In der Bildungspolitik setzt der Kandidat auf kleinere Klassen und eine leistungsmäßig angepasste Einteilung, um Schüler besser fördern zu können. Bei der Digitalisierung müsse der Nutzen im Vordergrund stehen, ohne zu überfordern.
Wirtschaftspolitisch will sich Wagner für Bürokratieabbau im Mittelstand, die Förderung von Unternehmensnachfolgen und Start-ups im ländlichen Raum sowie Investitionen in die Infrastruktur starkmachen.
„Ich kenne das Leben, nicht nur die Theorie“
Wagner, der in seiner Freizeit gerne Trecker fährt oder mit dem Holzzug im Wald unterwegs ist, verspricht den Wählern Ehrlichkeit und Verbindlichkeit: „Ich werde mit ganzer Kraft für unsere Region einstehen.“ Seine größte Fehleinschätzung sei gewesen, dass politischer Wandel schneller gehe. Heute wisse er: „Man braucht Ausdauer, Mut und Menschen, die Verantwortung nicht scheuen.“