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Klinik-Schließungen im Kreis Altenkirchen: Droht ein Versorgungsnotstand?

Die Gesundheitsversorgung im Kreis Altenkirchen steht vor einer ungewissen Zukunft. Trotz wiederholter Beteuerungen von Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD), dass die stationäre Versorgung gesichert sei, wachsen die Sorgen bei vielen Bürgern und Kommunalpolitikern. Das Land hält weiterhin an den Plänen fest, die Kliniken in Altenkirchen, Hachenburg und Kirchen zu schließen und durch einen zentralen Neubau in Müschenbach zu ersetzen.

Der Gesundheitsminister warnte zwar vor einer Überforderung der Kommunen, doch die Frage bleibt: Kann der Kreis wirklich die medizinische Grundversorgung sicherstellen, wenn Kirchen und Altenkirchen nicht durchhalten? Schon jetzt gibt es Berichte, dass die Unfallchirurgie in Hachenburg nicht den gewohnten Standard bietet. Der Frust in der Bevölkerung ist groß, wie auch eine Mahnwache mit 200 Teilnehmern vor der Kreistagssitzung zeigte.

Besonders kritisch sieht die AfD die „unverantwortliche Sparpolitik“ der Landesregierung, die die medizinische Versorgung im ländlichen Raum systematisch vernachlässige. Bernhard Cürten (AfD) mahnte: „Wir brauchen verlässliche Lösungen vor Ort, statt die Menschen auf lange Sicht auf eine Großklinik zu vertrösten.“